Im Gefühl zu leben / Rundbrief 22.03.2026

Auch wenn die Welt sich noch bäumt und widerstrebt und die bekannten, althergebrachten Arsenale behauptet, so weiß der achtsame, atmende Mensch doch um die Bedeutung des eigenen Gefühls und um die Tatsache, dass das eigene Herz in der Brust schlägt. Du wirst auf jeden Fall einmal in irgendeiner Zukunft sehr froh gewesen sein, wenn du sagen können wirst, dass du einer inneren Stimme gefolgt bist und einem ganz persönlichen Fragen an das Leben. Wenn du nicht nur deinen Platz in der Gesellschaft gesucht hast, sondern vor allem auch den Platz in deiner Ahnung nach dem Wahren.

Denn das ist die Neue Zeit, die von uns geboren wird: Sie ergreift und behilft sich der Menschen, die den Mut und den Drang haben, ihre eigene Sehnsucht zu formulieren nach einem kongruenten Zustand ihrer selbst. Was hilft dazu? Die Vorstellung davon, wie sich dein Leben anfühlen und ausnehmen möge, wenn es in Erfüllung gerät. Setze nicht niedriger an. Imaginiere dir selbst in wiederholten Meditationen, auf atmenden Spaziergängen, in berührender Aufmerksamkeit, wohin es mit dir hinaus will, auf dass du Erholung, das heißt Frieden in Körper und Seele findest. Die Idee ebnet deinen Weg.

Verlass den Weg der Kritik. Niemand ist schuld. - Was wünschte ich mir einst von Gott: Einen stabilen Körper, Stille im Geist, vollkommene Freiheit von Angst und Sorge, totale Souveränität und ein selbstbestimmtes Leben, schließlich ein Bewusstsein für die Ewigkeit. Anders ausgedrückt: Einen Atem, der mir was sagt, weil er die Tiefe meines Wesens öffnet und mich einwurzelt in der Quelle, die Gott selbst ist. Das ist das Schönste. Getrau dich, nach dem Schönsten zu streben, das dir widerfahren kann. Nach Einheit und Seligkeit am Grund der friedvoll pulsierenden Schöpfung. Spüre dein Motiv.